Im Finale des Baden-Württembergischen Wasserballpokals 2025 setzte sich der PSV Stuttgart vor toller Kulisse und vielen mitgereisten Fans mit 17:11 (4:3, 3:3, 4:3, 6:2) gegen die SGW Durlach/Ettlingen durch und sicherte sich damit den vierten Pokalerfolg in Serie. Der Oberligist aus Stuttgart bestätigte damit seine Favoritenrolle gegen das Team aus der Verbandsliga, das sich jedoch lange Zeit als starker und ebenbürtiger Gegner präsentierte.
Die Begegnung in Ettlingen begann ausgeglichen: Nach einem frühen 0:2-Rückstand brachte Oliver Schmalzing den PSV mit zwei Treffern zurück ins Spiel, ehe Lukas Schneider mit dem 3:3 den Ausgleich markierte und Alexander Laible kurz vor Viertelende die erste Führung erzielte.
Im zweiten Abschnitt ging es hin und her – beide Teams zeigten viel Einsatz, wobei sich der PSV durch Tore von Kapitän Oliver Rodi und erneut Schmalzing leicht absetzen konnte. Durlach/Ettlingen ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb bis zur Halbzeit mit 6:7 in Schlagdistanz. Die Stimmung in der Halle war gut und das Heimteam witterte, angefeuert von den Zuschauern, seine Chance.
Der dritte Spielabschnitt begann mit drei Toren der Gastgeber, die mit 9:7 in Führung gingen. Doch der PSV zeigte Nervenstärke und drehte die Partie erneut: Tore von Rodi, Laible und Roth sorgten für eine knappe 11:9-Führung vor dem Schlussviertel.
Im letzten Abschnitt machte Stuttgart dann den Deckel drauf. Mit einem starken Schlussspurt – sechs Treffern bei nur zwei Gegentoren – wurde man seiner Favoritenrolle gerecht. Oliver Schmalzing erhöhte sein Torkonto auf sechs, und auch Oliver Rodi traf insgesamt viermal ins Netz.
Ein großes Lob gilt der engagierten Leistung der SGW Durlach/Ettlingen, die als Verbandsligist ein starkes Spiel zeigten und den PSV vor einige Probleme stellten.
Nachdem zu Beginn noch das Badner-Lied durch die Halle klang, sangen am Schluss die Stuttgarter: „Hier regiert der PSV“.
Einen großen Dank an die mitgereisten Fans, die uns das ganze Spiel unterstützt haben!
Aufstellung PSV Stuttgart:
Marcello Pisacreta, Tim Lotter, Lukas Schneider (3), Alexander Laible (2), Marco Obrecht, Markus Hailfinger (1), Oliver Schmalzing (6), Robert Roth (2), Philip Ilzhöfer, Oliver Rodi (4), Enrique Garcia, Theo Spiegel
Trainer: Daniel Steiner
Hinausstellungen: Laible (2×), Rodi (2×)





