

Mit eher gedämpften Erwartungen reiste unsere Mannschaft am Wochenende des 10. und 11. Januar 2026 zum traditionellen Mixed-Turnier nach Kaiserslautern. Im Vorfeld galt ein Platz in der oberen Tabellenhälfte als kaum erreichbar – doch das Team bewies Kampfgeist, Spielfreude und Zusammenhalt.
Gespielt wurde im Mixed-Modus, bei dem stets zwei Damen pro Team im Wasser standen. Für den PSV bedeutete das eine spannende Mischung aus erfahrenen Stammspielern und engagierten Gastspielerinnen: Ein herzliches Dankeschön geht an Isabella, Felina und Martina, die das Team hervorragend verstärkten. Martina spielt aktuell in Esslingen, Felina kommt von den Koalas/KIT, Isabella aus Freiburg.
Ein besonderer Dank geht an Lilli, die Isabella mit zum Turnier gebracht hat – auch wenn sie selbst gar nicht aufgetaucht ist. 😉
Am Samstag fanden die Vorrundenspiele statt:
Sieg gegen Friedrichsthal (knapp, aber verdient)
Sieg gegen Kaiserslautern 2 (deutlich und souverän)
Zwei Niederlagen in den weiteren Spielen
Dank einer hauchdünnen Tordifferenz von nur einem Tor gegenüber dem direkten Konkurrenten belegte der PSV am Ende der Vorrunde überraschend den 4. Platz von 8 Teams – ein starker Erfolg, mit dem im Vorfeld kaum jemand gerechnet hatte.
Am Sonntag wurden noch zwei Platzierungsspiele ausgetragen. Diese hatten für den PSV jedoch keinen Einfluss mehr auf die endgültige Platzierung – Platz 4 stand bereits nach der Vorrunde fest.
Ein großer Dank gilt auch unseren Schiedsrichtern Theo Spiegel und Frank Wust, die das Turnier mit Umsicht und Fairness begleiteten.
Abseits des Beckens stand der Teamgeist im Vordergrund. In den Spielpausen wurde eifrig Karten gespielt – allen voran das Spiel „Lügen“. Dank der mitgebrachten Kartendecks von Isabella konnten wirklich alle Teammitglieder
gemeinsam spielen – ein echtes Highlight abseits des Wassers. Auch wenn das Vertrauen im Team dabei „kurzzeitig auf die Probe gestellt“ wurde, sorgte das Spiel für jede Menge Spaß und Gelächter. Vielen Dank, Isabella, fürs Mitbringen!
Ein besonderes Highlight war sicherlich auch die Szene mit Janina: Viele im Team kennen sie noch aus gemeinsamen Spielen in Gladbeck und Bielefeld, wo sie bereits für uns im Wasser stand. Umso erstaunter waren wir, als sie dieses Mal nicht für uns, sondern für ein anderes Team antrat. Das konnten wir natürlich nicht einfach unkommentiert lassen – und so „verirrte“ sich ein Ball von Marcello direkt an ihren Kopf. Ob das wirklich Absicht war, bleibt offen – aber Janina konterte souverän und mit einem gezielten Wurf zurück. Kein böses Blut – aber: Wir haben’s persönlich genommen! 😄 Viele Grüße an Janina – schön, dich im Becken zu sehen, auch wenn du diesmal auf der anderen Seite gespielt hast!
Ein weiteres Highlight – sowohl sportlich als auch unterhaltend – lieferte Marcello: Als Torwart im eigenen Konter mit nach vorne geschwommen (was bei ihm ja gelegentlich vorkommt), verlor er überraschend den Ball im Angriff. Was dann folgte, war fast schon Comedy mit Wasserballqualität: Der gegnerische Torwart aus Kaiserslautern konterte im Gegenzug selbst, kam frei vor das Tor – und traf. Doch das Tor wurde abgepfiffen: 5-Meter-Strafwurf.
Wer dachte, damit sei die Szene zu Ende, irrte. Denn Marcello krönte das Ganze, indem er den fälligen Strafwurf parierte – und damit seine Fünfmeter-Bilanz weiter aufpolierte.
Im Laufe des Turniers zeigte er sich in dieser Disziplin bärenstark – und deshalb nennen wir ihn seitdem nur noch:
Marcello the Maschine.
Der Samstagabend wurde mit einer gemeinsamen Party abgerundet – ein gelungener Abschluss für ein rundum starkes Turnierwochenende.
Ein herzlicher Dank geht an unseren Gastgeber aus Kaiserslautern für die hervorragende Organisation, die freundliche Atmosphäre und den reibungslosen Ablauf. Wir hatten sehr viel Spaß – auf und neben dem Wasser!
Der PSV Stuttgart trat an mit:
Marcello (Tor), Jens, Leo, Barath, Patrick, Micha, Felina* (Koalas/KIT), Isabella* *(Freiburg), Martina (SSV Esslingen), Marty, Frank
*Gastspielerinnen
**(Der Name „Isabella“ wurde im Bericht angepasst, weil Marcello sie hartnäckig so nennt – obwohl sie Isabelle heißt.)!

